Hier im Kalender befinden sich aktuelle Termine zu Kursen, Vorträgen und verschiedenen Veranstaltungen. Bei Interesse bitte das Anmeldeformular ausfüllen oder mich telefonisch kontaktieren.
Termine 2025
Datum
Uhrzeit
Veranstaltung
Montag, 29.9.
ab 18:00Uhr
Kurs Fermentieren Ort: Familien- und Seniorenzentrum Cranzahl, Anmeldung erforderlich Dauer ca. 2 – 2,5 Stunden Alle weiteren Infos findest du dazu im Blog auf meiner Seite
14.11. – 20.11.25
Herzliche Einladung zur Fastenwoche im Herbst Infos zum Ablauf im Blogbeitrag
Fermentieren ist viel mehr als „HALTBAR MACHEN“ und natürlich gibt es mehr als Sauerkraut. Es ist tatsächlich auch keine neue Superfood-Erfindung, sondern wurde schon vor tausenden Jahren genutzt, um verschiedene Lebensmittel haltbar und genießbar zu machen ohne Strom und chemische Zusätze. Einfach genial.
Das typische Sauerkraut ist hier bei uns im Erzgebirge weit verbreitet. Wenn im Herbst die „Haadln“ geerntet werden, ist es Zeit zum „Sauerkraut eischneiden“*.
Seit ein paar Jahren wird es auch wieder in vielen Familien selbst zubereitet. Oder man trifft sich mit den Nachbarn, Freunden, Kollegen. Da gibts viel zu bereden, einiges zum Essen und Trinken und natürlich jede Menge Kraut zu verarbeiten.
Jeder hat so sein eigenes, geheimnisvolles Rezept, welche Gewürze und Kräuter beim Einstampfen dazugegeben werden. Da spielt dann Erfahrung, Geschmack und das Weitergeben alter Weisheiten eine große Rolle.
* Du weißt nicht was Haadln sind? Erzgebirgisches Wort für Weißkohl-Köpfe
Tatsächlich braucht es nicht viel mehr:
…gutes Kraut, Salz und Zeit…
und die richtigen Helfer an Bakterien,
die alles weitere machen
Falls dein Interesse geweckt ist oder schon ein alter Hase im Fermentieren bist, dann lade ich dich gern ein zum
Workshop Fermentieren – Mehr als Sauerkraut
In diesem Workshop geht es um altes Wissen, und etwas Theorie (was macht das Kraut sauer, wozu wird das Salz benötigt, welche Gewürze passen mit in den Topf oder ins Glas…).
Aber viel wichtiger ist das gemeinsame Tun. Jeder kann aus verschiedenen Gemüsesorten, Salz und Gewürzen sein eigenes „Kraut“ zubereiten und mitnehmen.
Und natürlich ist genug Zeit zum Erfahrungsaustausch und deinen Fragen.
Im Kurs enthalten sind:
Gemüse, Gewürze, Kräuter, Salz (in Bio-Qualität wenn möglich)
Kursunterlagen und Rezepte, Getränke und Kostproben
Beim gemeinsamen Backen finden viele Sinne zusammen. Sehen, riechen, schmecken, fühlen…Und manchmal kann man noch hören, wie die reifen Getreideähren im Wind rascheln.
Zeit haben Mit allen Sinnen genießen
Jeder kann im Kurs sein Getreide selbst mahlen, Saaten und Gewürze nach Geschmack und Vorlieben auswählen und den Brotteig mit der Hand kneten. Jedes Brot ist ein besonderes und wertvolles Lebensmittel. Für ein gutes Brot braucht es nur wenige Zutaten aber genügend Zeit, damit es gut bekömmlich wird.
Gutes Getreide – Salz – Wasser und Zeit
Zum Kurs gebe ich jede Menge Tipps zum Brot- und Brötchenbacken mit Sauerteig oder Hefe, zum Getreide und die Vorteile des ganzen Korns für unsere Gesundheit. Zwischendurch bleibt uns genügend Zeit, wunderbar duftende, frisch gebackene Vollkornbrötchen mit schmackhaften Aufstrichen zu genießen….. Das fertige Brot kann natürlich mit nach Hause genommen werden. Zum Kurs bitte eine Schürze (wer möchte), ein Geschirrtuch für das frische Brot und ein kleines Gefäß für einen Sauerteigansatz (falls gewünscht) mitbringen.
Ort
wird im Kalender bekannt gegeben
Kursgebühr
49,- € (Erwachsene) 5,- € (Kind in Begleitung eines Erwachsenen)
In der Teilnahmegebühr sind Materialkosten bereits enthalten. Ich bitte um rechtzeitige (mindestens 3 Tage vor Kurstermin) und verbindliche Anmeldung per Mail oder Telefon, damit ich den Kurs gut vorbereiten kann. Der Kurs findet ab 6 Teilnehmern statt.
Fasten ist eine Bereicherung für unseren Körper, Seele und Geist. Die begrenzten Tage des Nicht-Essens geben uns Freiraum für neue Gedanken, Stille, Achtsamkeit mit uns selbst, neue Bewegung in alte eingefahrene Gewohnheiten. Und die Zeit des Fastens lässt uns staunen über die Kraft, die in jedem von uns steckt. Das Fasten in der Gruppe bietet Raum und Zeit für Gespräche und Motivation, Zuhören, Innehalten…sich gemeinsam auf den Weg machen.
„Das Fasten ist ein Teil meines Wesens. Ich kann darauf ebenso wenig verzichten wie auf meine Augen. Was die Augen für die äußere Welt sind, das ist das Fasten für die innere.“
M. Gandhi
„Während der Fastentage wird gerne über Koch- und Backrezepte geredet…und viel gelacht.“
Wir beginnen jede Fastenwoche am Freitagabend 17:00 Uhr mit einer gemeinsamen Mahlzeit. Dabei werden wir den Ablauf der kommenden Tage besprechen. Wir treffen uns täglich für gemeinsamen Austausch, Erfahrung, Wandern, Entspannung und Wissenswertes. Die Fastenwoche nach Buchinger ist geeignet für Gesunde, bei Fragen einfach mit mir Kontakt aufnehmen oder mit dem Hausarzt vorher absprechen. Fastengetränke, Zitrone, Kräuter stelle ich während der Treffen bereit.
Ort
Veranstaltungsraum bei Nowak Jöhstädter Str. 7, 09471 Königswalde
Kursgebühr
160 €/ Teilnehmer
Die Fastenwoche findet bei mindestens 4 Teilnehmern nach verbindlicher Anmeldung statt. Bitte dazu das Anmeldeformular im Terminkalender verwenden. Termine für individuelle Fastentage sind nach Absprache möglich.
Es ist spürbar. Der Sommer schleicht sich ganz allmählich aus dem Erzgebirge. Die Tage werden immer kürzer. Wie schnell sind die Stuhlkissen im Garten oder auf der Terrasse zach, abends ist es kühl.
Aber es sind diese Momente des Spätsommers, die ihn so einzigartig machen. Das besondere Licht, die angenehme Wärme der Sonne, der frische Wind als herbstlicher Vorbote.
Und der Spätsommer ist natürlich Haupterntezeit. Das Getreide von den Feldern ist zum großen Teil schon in den Speichern. Gemüse und Obst sind jetzt in großer Vielfalt aus dem eigenen Garten oder der Region vorhanden.
So sind unsere Lebensmittel am wertvollsten für uns. In reifem Zustand geerntet und regional angebaut können alle wunderbaren Inhaltsstoffe von uns aufgenommen werden. Und was schmeckt besser als eine Möhre frisch aus dem Beet geerntet und hineingebissen? Da stört auch ein bisschen Erde nicht wirklich.
Und wir freuen uns auf die ersten geernteten Kartoffeln aus dem Garten. Das ist ein kleines Festessen.
Runde Ardäppeln mit Quark
Kräuter aus dem Garten, ein gutes Leinöl, und ein frischer Tomatensalat dazu. Mehr braucht es nicht.
Wenn sich der Sommer ganz laaaangsam! verabschiedet bleiben die Erinnerungen an heiße Tage mit „Nichts-Tun“, Urlaubsgeschichten, selbstgekochte Konfitüre, eingelagertes Obst und Gemüse für die kommenden Monate.
Und auch im Herbst kann noch so einiges geerntet werden an Äpfeln, Pflaumen, Birnen, Wurzelgemüse, wilde Früchte wie Hagebutten, Weißdornbeeren…
Doch vorher freue ich mich auf sonnig-reife Aroniabeeren, die ich in den nächsten Tagen ernten kann und auf einen strahlend-bunten „Altweibersommer“ mit riesigen Spinnfäden.
Ich freue mich sehr, dass du meine Seite gefunden hast und nun meinen ersten Blogartikel liest. Es ist gerade tatsächlich so, als würde ich auf einem Startblock stehen und ins unbekannte Wasser springen. Ich weiß noch nicht wie es sich anfühlt. Aber ich weiß, dass ich schwimmen kann…
Hier an dieser Stelle erfährst du mehr über mich und meine Tätigkeit. Ich werde über aktuelle Themen zur Ernährung und (Heil-)pflanzen im Jahreszyklus schreiben. Außerdem erwarten euch schöne Rezepte zum Nachmachen. Dabei möchte ich eure Anregungen und Fragen mit einbeziehen. Also kommentiert fleißig!
Alle Einschränkungen rund um Corona trafen mich mit sämtlichen öffentlichen Veranstaltungen wie so viele andere auch. Im ersten Moment war das ein sehr eigenartiges Gefühl. Ich habe die Zeit aktiv genutzt, um mich online weiterzubilden und meine Webseite endlich fertig zu bekommen. Dahinter stehen gute Unterstützer und Experten, die auch schon mal ganz schön Druck machen, natürlich im positiven Sinn. (Danke Michael!)
Wenn ich gerade am Schreibtisch gar nicht weiterkomme, bin ich sehr froh einfach in unseren Garten gehen zu können. Da gibt es gerade so viel zu sehen, riechen und kosten. Ich freue mich über die Rosen, die jetzt so üppig blühen und ihren Duft verteilen an jeden einfach so! Und ich kann ein paar schwarze Johannisbeeren ernten. Noch vor wenigen Wochen dachte ich, alle Blüten sind bei den letzten frostigen Nächten erfroren. Doch jetzt sieht man die fast reifen Beeren. Eine schöne Überraschung.
Jetzt im Sommer ist die beste Zeit, das Draußen-Sein täglich voll auszukosten und mit allen Sinnen zu genießen. Nehmt alle Farben, Düfte und Töne, die uns die Natur schenkt mit Sonne, Luft und Regen ganz bewusst wahr und „sammelt“ es ein für die kälteren Tage.
Genau das werde ich jetzt tun. Der Regen hat aufgehört und die Sonne scheint wieder. Mein alter Drahtesel wartet schon.
Und ich gebe den Blog raus, besser gesagt ich springe mit einem Lachen ins Wasser.
Die Geschichte von der Maus, die nicht wie die anderen für den Winter Körner und Nüsse, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt, die Träume also und die Hoffnungen.